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Kundengeschichte

Wie die Debeka mit Clarity AI AI doppelte Wesentlichkeitsbeurteilungen datenbasierter und transparenter macht

Die an der CSRD ausgerichtete Lösung Double Materiality Assessment von Clarity AIAI bot uns eine datengestützte Methode zur Quantifizierung von Auswirkungen und Risiken auf Unternehmensebene und half uns, die Wesentlichkeit mit größerer Sicherheit zu bewerten."

Clarity AI Verwendete Lösungen:

Verordnungen

Maßgeschneiderte Lösungen

Die Debeka ist der größte private Krankenversicherer in Deutschland. Sie wurde 1905 als genossenschaftlicher Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gegründet und gehört auch heute noch ihren Mitgliedern und Kunden, nicht den Interessengruppen. So kann sie sich bei all ihren Aktivitäten auf Solidarität und gegenseitige Hilfe konzentrieren, nicht auf Gewinne. Im Jahr 2025 startete die Debeka ein Pilotprojekt mit Clarity AI , um eine Lösung für die doppelte Wesentlichkeitsbewertung (Double Materiality Assessment, DMA) der Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) zu implementieren, die sie bei der Überprüfung und Verbesserung ihres gesamten DMA-Prozesses auf der Anlageseite unterstützen soll.

Die Chance

Im Jahr 2025 wollte die Debeka ihren Prozess der doppelten Wesentlichkeitsbewertung (DMA) zur Einhaltung der CSRD verbessern. Ihrem bisherigen Ansatz fehlte die angestrebte quantitative Strenge. Um dies zu beheben, testete die Debeka eine neue DMA-Lösung von Clarity AI, die einen stärker datengestützten und unternehmensspezifischen Ansatz bietet.

Die Lösung

Clarity AI hat das Pilotprogramm in enger Zusammenarbeit mit der Debeka umgesetzt, um ihre ESG-Daten zu ergänzen und die Risikobewertung zu verbessern. Mit einer maßgeschneiderten Lösung, die Clarity AI und Debeka gemeinsam entwickelt haben, konnten sie quantitativere und differenziertere Datensätze erstellen.

Die Ergebnisse

Mit den hochwertigen, quantitativen Daten und der maßgeschneiderten CSRD Double Materiality Assessment-Lösung von Clarity AIAI konnte die Debeka einen fortschrittlicheren, datengesteuerten Ansatz zur Wesentlichkeitsanalyse, insbesondere auf Unternehmensebene, erproben. Die Zusammenarbeit bot wertvolle Erkenntnisse darüber, wie quantitative ESG-Daten die Entscheidungsfindung verbessern, die regulatorische Ausrichtung stärken und eine zukunftsfähige Nachhaltigkeitsberichterstattung unterstützen können.

Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit und Risikomanagement

Für die Debeka sind Unabhängigkeit und Verantwortung seit langem zentrale Werte. Heute ist die Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil dieser Grundlage. ESG-Kriterien sind vollständig in ihren Anlageentscheidungsprozess integriert, und die Organisation hat sich ein langfristiges Ziel gesetzt, bis 2050 emissionsfrei zu sein, das sich an den vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) festgelegten Zielen orientiert. Daher hat die Debeka einen Übergangsplan umgesetzt.

Alexander Schaaf, Mitarbeiter (Referent) in der Abteilung Risikomanagement, leitet diese Bemühungen. Im Juni 2025 übernahm er formell die Verantwortung für die Integration von ESG in das Risikomanagement der Debeka.

"Wir sehen Nachhaltigkeit als einen wichtigen Teil unseres Geschäfts bei der Debeka. Unser Ziel ist es, nicht nur die regulatorischen Erwartungen zu erfüllen, sondern durch unseren ESG-Ansatz einen strategischen Vorteil zu schaffen."

Behebung des Mangels an quantitativen, vergleichbaren Daten 

Eine der größten Herausforderungen für Alexander in seiner Funktion ist der Mangel an verlässlichen, vergleichbaren ESG-Daten, die eine faktenbasierte Entscheidungsfindung unterstützen und mit den sich schnell entwickelnden regulatorischen Anforderungen in Einklang stehen. Er hatte gehofft, dass die Einführung von CSRD die Datenverfügbarkeit deutlich verbessern würde, aber das ist bisher nicht eingetreten. Viele Plattformen bleiben immer noch hinter dem zurück, was benötigt wird. Sie bieten eine begrenzte Abdeckung und uneinheitliche Methoden, die es schwierig machen, die Wesentlichkeit zuverlässig zu beurteilen.

Um einen besseren Ansatz zu finden, schloss sich die Debeka mit Clarity AI für ein Pilotprojekt zusammen, das sich auf eine an der CSRD orientierte doppelte Wesentlichkeitsbewertung konzentrierte. Die beiden Teams arbeiteten eng zusammen, um auf der Grundlage des Feedbacks der Debeka eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, die eine quantitativere und transparentere Methode zur Bewertung von Auswirkungen und finanzieller Wesentlichkeit ermöglicht.

Ehrgeizige Ziele lassen sich mit Clarity AI AI leichter erreichen

Mit Hilfe der Lösungen von Clarity AIkonnte Alexander zwei zentrale Herausforderungen meistern: Datenqualität und -verfügbarkeit sowie die Vereinbarkeit eines starken Portfolios mit ESG-Zielen.

HERAUSFORDERUNG 1

Datenqualität und -verfügbarkeit

Der Mangel an hochwertigen, quantitativen ESG-Daten ist nach wie vor ein zentrales Problem in der gesamten Branche. Für die Debeka ist dies besonders dringlich, da sie Themen wie die biologische Vielfalt immer mehr in den Vordergrund stellt. Laut Alexander bieten viele Datenanbieter nur begrenzte und inkonsistente Datenpunkte an, oft mit Deckungsgraden, die nicht für eine vernünftige Entscheidungsfindung genutzt werden können.

Darüber hinaus stützen sich die meisten Plattformen stark auf qualitative Beurteilungen und Interpretationen auf Sektorebene, die nicht die von der Debeka benötigte Spezifität bieten. Als gut diversifizierter Investor benötigt die Debeka eine detailliertere Sichtweise, um zu bestimmen, welche ESG-Themen für sie wirklich wesentlich sind. Ein binärer "Ja-oder-Nein"-Ansatz ausschließlich auf Branchenebene bietet nicht die Nuancen, die für faktenbasierte Entscheidungen erforderlich sind.

"Die an der CSRD ausgerichtete Lösung Double Materiality Assessment vonClarity AIAI bot uns eine datengestützte Möglichkeit zur Quantifizierung von Auswirkungen und Risiken auf Unternehmensebene und half uns, die Wesentlichkeit mit größerer Sicherheit zu bewerten."

Alexander schätzte, dass der Ansatz von Clarity AIes ihm ermöglichte, die Auswirkungen und Risiken einzelner Unternehmen und Branchen zu quantifizieren. Dies ermöglichte ihm eine klarere, strukturiertere Art und Weise, eine doppelte Wesentlichkeitsbewertung anhand von Daten durchzuführen, anstatt sich ausschließlich auf qualitative Beurteilungen zu verlassen.

HERAUSFORDERUNG 2

Ausgewogenheit zwischen einem starken Portfolio und ESG-Zielen

Eine der wichtigsten Prioritäten der Debeka ist die Aufrechterhaltung eines starken und widerstandsfähigen Anlageportfolios. Ein Portfolio, das nicht nur vielfältig und ausgewogen ist, sondern auch mit den sich entwickelnden ESG-Standards übereinstimmt und gegen klimatische und regulatorische Risiken geschützt ist.

Für die Debeka geht es bei ESG nicht nur darum, negative Auswirkungen zu vermeiden. Es geht auch darum, durch Investitionsentscheidungen positive Auswirkungen zu ermöglichen. Anstatt sich nur auf Ausschlüsse zu verlassen, will die Debeka den Wandel der Unternehmen in ihrem Portfolio unterstützen. Dieser Ansatz erhöht die Komplexität, insbesondere in Kombination mit bestehenden Anlagerichtlinien.

"Vor allem bei der Vorbereitung auf die CSRD haben wir gemerkt, wie schwierig es ist, faktenbasierte Entscheidungen darüber zu treffen, welche Themen für uns als Anleger wesentlich sind. Außerdem ist es schwierig, mit den sich ständig ändernden regulatorischen Anforderungen auf dem Laufenden zu bleiben.

Clarity AI trug dazu bei, dieses Problem zu lösen, indem es Daten auf Unternehmensebene bereitstellte, einschließlich detaillierter Hintergrundinformationen und eines Bewertungssystems für die Wesentlichkeit, das Themen auf einer Skala von 1 bis 5 bewertete. Dies lieferte mehr Nuancen als eine einfache "relevant oder nicht"-Bewertung und enthielt Erklärungen, wie die einzelnen Punkte berechnet wurden, was fundiertere, datengestützte Entscheidungen ermöglichte.

Dieser Detaillierungsgrad war für die Debeka als stark diversifizierter Investor, bei dem je nach Sektor nahezu jedes ESG-Thema von Bedeutung sein kann, besonders wichtig. Anderen Tools fehlte die quantitative Transparenz, um zu bestimmen, was wirklich wichtig ist. Mit Clarity AI erhielten Alexander und sein Team den Einblick, den sie brauchten, um nicht nur Wesentlichkeitsentscheidungen zu verstehen, sondern auch die Gründe, die ihnen zugrunde liegen.

Er schätzte auch die Transparenz in den Kontroversen und Expositionsdaten von Clarity AIAI, die es ihm ermöglichten, genau zu sehen, woher die Informationen auf Unternehmensebene stammen.

Positionierung für langfristigen Nachhaltigkeitserfolg

Durch das Pilotprojekt erhielt die Debeka Zugang zu einem datengesteuerten und transparenten Ansatz zur doppelten Materialität. Die Lösung bot mehr Klarheit, Flexibilität und Tiefe als ihre bisherigen Tools. Mit Einblicken auf Unternehmensebene, klaren Erläuterungen zur Berechnung der Wesentlichkeitswerte und der Möglichkeit, Themen über ein diversifiziertes Portfolio hinweg zu bewerten, konnte die Debeka ihren CSRD-Berichterstattungsprozess verbessern. Das Pilotprojekt bot auch eine wertvolle Gelegenheit zu untersuchen, wie fortschrittliche ESG-Analysen langfristige Anlageziele und Risikomanagementstrategien unterstützen können.