Investieren im Zeitalter der KI
Einhaltung gesetzlicher VorschriftenArtikel

EU-Taxonomie: Wie man Staatsanleihen auflöst

Veröffentlicht: April 4, 2022
Geändert: April 4, 2022
Wichtigste Erkenntnisse

EU-Taxonomielösung hilft Anwendern bei der Einhaltung technischer Normen

Die EU-Taxonomie-Verordnung ist ein wesentlicher Bestandteil des Aktionsplans der Europäischen Kommission zur Neuausrichtung der Kapitalströme auf eine ökologisch nachhaltigere Wirtschaft und gibt allen Beteiligten ein Klassifizierungssystem an die Hand, um festzustellen, welche Investitionen ökologisch nachhaltig sind. 

Der Entwurf des Berichts über die technischen Regulierungsstandards (RTS) präzisiert die Artikel 4, 5 und 6 der Taxonomieverordnung, indem er Vorlagen für vorvertragliche und regelmäßige Produktangaben für Finanzmarktteilnehmer (z. B. Fondsmanager, Kreditinstitute usw.) bereitstellt. Im Rahmen dieser Vorlagen muss der Finanzmarktteilnehmer neben vielen anderen wichtigen Leistungsindikatoren (KPIs) die gesamte Taxonomieausrichtung der Produkte, einschließlich und ohne Staatsanleihen im Nenner, offen zu legen.

Diese Anforderung soll einen Vergleich zwischen Finanzprodukten ermöglichen, die Staatsanleihen enthalten, die nicht in der Taxonomie enthalten sind. So wird beispielsweise ein Portfolio, das Investitionen in mehrere Staatsanleihen enthält, eine geringere Eignung und Ausrichtung aufweisen, während ein Portfolio, das nur Aktienanlagen enthält, besser ausgerichtet erscheint. Durch die Anzeige von 2 KPI - mit und ohne Staatsanleihen - erhalten die Anleger jedoch mehr Transparenz und eine vergleichbare Grundlage für den Vergleich von Finanzprodukten. 

Um diese Analyse zu erleichtern, Clarity AI eine Funktion eingeführt, die das Gesamtportfolio neu berechnet mit und ohne Staatsanleihen in Millisekunden mit nur einem Klick.

Mit eingeschaltetem Sovereign Bonds-Filter:

Ohne den Sovereign Bonds-Filter:

Forschung und Einblicke

Aktuelle Nachrichten und Artikel

Klima

Der Stromverbrauch von Rechenzentren hat sich vervierfacht. Die von den großen Tech-Unternehmen gemeldeten Scope-2-Emissionen haben das Gegenteil bewirkt

Der Strombedarf von Rechenzentren hat sich aufgrund des Booms im Bereich der künstlichen Intelligenz vervierfacht, doch die von den großen Technologieunternehmen gemeldeten CO₂-Bilanzen zeigen genau das Gegenteil. Die weltweiten Regeln zur CO₂-Bilanzierung stehen im Mittelpunkt dieser Diskrepanz: Nach den derzeitigen globalen Standards zur Berichterstattung über Treibhausgasemissionen (THG) können Unternehmen ihre strombezogenen Emissionen (d. h. Scope 2) nach unterschiedlichen Bilanzierungsregeln ausweisen: Unternehmen…

Geopolitische Risiken und Portfolioentscheidungen: Wie Anleger ihre Richtlinien, Ausschlusskriterien und Kontrollmechanismen anpassen

Geopolitische Risiken verändern derzeit die Sichtweise der Anleger auf Ausschlusskriterien, Anlagepolitik und Portfoliomanagement. Gleichzeitig schreiben sie die makroökonomischen Grundsätze neu, auf die sich langfristige Kapitalgeber seit Jahrzehnten verlassen haben. Die Fragmentierung des Handels, wechselnde Allianzen und ein zunehmend interventionistisches politisches Umfeld zwingen Anleger dazu, Top-down-Makroprognosen mit Bottom-up-Portfolioansätzen in Einklang zu bringen…

AI

KI-Strategie für Finanzdienstleistungen: Was 2026 tatsächlich funktioniert

Die KI verändert die Finanzdienstleistungsbranche schneller, als die meisten Unternehmen damit Schritt halten können. Was unterscheidet die Gewinner von denen, die noch immer damit beschäftigt sind, Entscheidungen zu entwirren, die vor zwei Jahren getroffen wurden?